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ERNÄHRUNG
Der Akita ist grundsätzlich ein guter
Futterverwerter mit oft einem empfindlichen
Verdauungssystem.
Wir haben uns vor rund acht Jahren für die
Rohfütterung entschieden, weil Mitsu immer wieder an
Durchfall litt. Allen unseren Hunden bekommt diese
Fütterung ausgezeichnet, und die Verdauung
funktionier einwandfrei.
BARF
(Bones And
Raw Foods
oder Biologisches Artgerechtes
Rohes Futter) ist eine
gesunde Alternative zu Fertigfutter. Hierbei
versucht man möglichst, die Ernährung eines Wolfes
zu imitieren. Das heisst, der Hundebesitzer stellt
die Rationen aus frischen, möglichst biologischen
Nahrungsmitteln selber zusammen und verfüttert sie
roh.
Der Wolf ist ein Karnivor (Fleischfresser), was aber
nicht heisst, dass er sich ausschliesslich von
Fleisch und Knochen ernährt! Sondern auch Obst,
Kräuter, Nüsse, Wurzeln und ganze Beutetiere, samt
Mageninhalt (Gemüse) und Fell. |
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Das
Verdauungssystem vom Hund ist noch identisch, mit demjenigen vom
Wolf, also ist es für unsere Hunde überhaupt kein Problem rohes
Fleisch und Knochen zu verdauen. Gemüse hingegen können sie nur
verwerten, wenn die Zellwände zerstört sind. Das heisst nicht,
dass wir es vor verdauen müssen, sondern es wird püriert.
Man
behauptet, dass dem Akita zu viel Protein (Eiweiss) schadet.
Protein kommt in tierischen, so wie auch in pflanzlichen
Rohstoffen vor. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es weniger
die Mengen, sondern eher die Proteinquellen sind, die unsere
Hunde belasten oder Vital machen. Tierische Proteine sind für
Hunde leichter zu verdauen und viel wertvoller, als pflanzliche.
Man darf nicht vergessen, dass die meisten Trockenfutter
hauptsächlich aus billigem Getreide bestehen. Sojabohnen,
Weizen, Mais und Getreide aus gentechnisch manipuliertem Saatgut
sind ausserdem die Hauptauslöser unterschiedlichen Allergien.
Oft hängt die Unverträglichkeit mit den Gluten, die in vielen
Getreidesorten enthalten sind, zusammen.
Welpen
Die orale Toleranz verhindert, dass ein Welpe der
gerade beginnt fremde Nahrung zu sich zu nehmen, allergische
Reaktionen gegen diese Fremdstoffe entwickelt. Es dauert einige
Tage, bis sich eine orale Toleranz zu einem neuen Nährstoff
entwickelt. Wenn viele verschiedene neue Nährstoffe gleichzeitig
im Verdauungssystem ankommen, wie dies bei Fertigprodukten
üblich ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine orale
Toleranz nicht bei allen Nährstoffen erreicht wird.
Getreide wird mitunter am schlechtesten verdaut und gerade wenn
unverdaute Essenspartikel im Darm resorbiert werden, stehen die
Chancen eine verstärkte Immunreaktion zu provozieren besonders
hoch. Das führt dazu, dass die orale Toleranz entweder gar nicht
erst stattfindet oder wieder verloren geht.
Zudem werden Welpen oft zu früh entwöhnt, in einem Alter, indem
sie die Fähigkeit noch gar nicht besitzen eine orale Toleranz
aufzubauen.
Trockenfutter
Uns ist jedoch bewusst, dass nicht jeder BARFEN kann
und will, deshalb gewöhnen wir die Welpen kurz vor der Abgabe
auch an Trockenfutter.
Wenn man sich für Fertigfutter entscheidet, sollte man sehr auf
die Qualität achten, nicht unbedingt das Teuerste ist das Beste,
aber das Günstigste schon gar nicht! In den meisten Futtersorten
sind nach wie vor bedenkliche Konservierungsstoffe
(EG-Zusatzstoffe) wie BHA (E321), BHT (E320) und Etoxiquin
enthalten. Oft enthält es zu viel Vitamin A und D. Vorsicht
geboten ist beim Vitamin K, man sollte unbedingt darauf achten,
dass nicht das künstliche Vitamin K3 (Menadion) verwendet wird,
sondern das natürliche Vitamin K1 und K2. In der Humanmedizin,
zur Verwendung von Lebensmittel, ist das Vitamin K3, wegen
toxischer Risiken nicht zugelassen.
Wir haben uns für ein Trockenfutter mit hohem Fleischanteil,
kaltgepresst, getreide- und glutenfrei, entschieden.
Quellen:
„Ernährung des Hunde“ Helmut Meyer, Jürgen Zentek
„Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“ Klaus Dieter
Kammerer
„Give Your Dog a Bone“ Dr. Ian Billinghurst
„Die Aufzucht junger Hunde nach natürlichen Methoden“ Juliette
de Bairacli-Levy
„BARF Die natürliche Aufzucht von Welpen“ Swanie Simon
www.barfers.de
www.gesundehunde.com
www.meinhund.ch
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